programm

Dienstag, 25. Oktober

Literatur und soziale Gerechtigkeit

//mitSprache

19:00
Jopa Jotakin
Ilse Kilic
Andrea Stift-Laube
diskutieren ausgehend von eigenen Grundsatztexten die Frage: Wovon lebt eigentlich ein*e Autor*in? Zur Einkommenssituation von Schriftsteller*innen.
Wolfgang Straub MODERATION

Das aktuelle Projekt des Netzwerkes der österreichischen Häuser für Literatur mitSprache befasst sich mit dem breiten Themenfeld ›Soziale Gerechtigkeit‹, das nicht zuletzt infolge der Entwicklungen der letzten beiden Jahre wieder verstärkt zu einem gesellschaftspolitischen Anliegen werden muss. Alte Schmiede, Literaturhaus Wien und die Österreichische Gesellschaft für Literatur haben im Rahmen des Projekts neun Autor*innen gebeten, sich in Texten und daran anschließenden Gesprächen zu diesem virulenten Themenfeld zu äußern. In der Alten Schmiede steht die Einkommenssituation von Autor*innen im Fokus, im Literaturhaus Geschlechterdiskriminierung (November 2022), in der ÖGfL Altersarmut (Anfang 2023).

Jopa Jotakin, *1986, Mitglied des Kulturvereins Einbaumöbel und der Performancegruppe Grillhendl Rotation Crew; Geschäftsführer der Grazer Autorinnen Autorenversammlung. Zuletzt: im darknet sind alle katzen miau. Gedichte (2020).

Ilse Kilic, *1958, lebt im Fröhlichen Wohnzimmer. Prosa, Lyrik, Songs, Zeichnungen, Filme; Herausgabe der Edition Das fröhliche Wohnzimmer. Zuletzt: Fadenspannung. Eine Verbündung (2021).

Andrea Stift-Laube lebt als Schriftstellerin, Herausgeberin der Lichtungen und grüne Bezirkspolitikerin in Graz. Zuletzt: Schiff oder Schornstein (2019).

Wolfgang Straub, Literaturwissenschaftler, Autor, Lehrbeauftragter; zuletzt erschien (u.a.): Werner Kofler intermedial (Hg. mit A. Bosse und C. Dürr, 2021).