programm
Im Fokus: E. A. Richter
DICHTERLOH
Um Wahrnehmung und Körperlichkeit, Jugend und Alter, Kunst und Philosophie kreist das vielschichtige Werk E. A. Richters, das stilistisch mal reduziert, mal expressiv-überschießend ein großes Spektrum an poetischen Registern zum Klingen bringt. Prosa und Essay zugeneigt, decken die Gedichte doch »in ihrer Inhaltlichkeit mehr gültig ab, als sich erzählend oder erörternd auf diesem Raum unterbringen ließe«, wie Wendelin Schmidt-Dengler im Nachwort zu Das leere Kuvert (2002) schreibt. Entlang von Lesungspassagen aus Das leere Kuvert, Friede den Männern (1982) und Der zarte Leib (2015) lässt der Dichter sein bald 60-jähriges Schaffen Revue passieren und gibt Einblick in ein neues Projekt.
E. A. Richter, *1941; Lyrik, Romane, Hörspiele; 1970–1986 Redakteur der Zeitschrift wespennest. 1986–1998 bildender Künstler unter dem Namen Richtex. Zuletzt: Morphose. Gedichte (2026).
Udo Kawasser, *1965, Dichter, Übersetzer, Begründer von www.poesiegalerie.at und des gleichnamigen Festivals.
Im Rahmen der Poesiegalerie (5.–7.11.2026)
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Dichterloh. Lyrikfestival
Was ist Poesie, wie entsteht sie, was macht sie mit Sprache, Form, Gesellschaft und mit jeder*m Einzelnen von uns? Die Gedichte und Texte der aus vier Sprachräumen kommenden Dichter*innen befreien von Klischees, von den verschiedensten Bildern und Zuschreibungen, die an Welt, Gedichte und Poesie herangetragen werden, und bringen so emanzipatorische Gegenentwürfe zu allem Verknöcherten, Verhärtenden und Verheerenden unserer Gegenwart ins Spiel.
Michael Hammerschmid
Konzeption, Moderation, Programmtexte
Michael Hammerschmid, *1972. Gedichte, Lieder, Hörspiele, Essays; zuletzt: wolkenschaum. gedichte für kinder (2025).