streitBar

Die Reihe bringt Autor*innen miteinander ins Gespräch über Aspekte literarischen Schaffens, die in ihrem Selbstverständnis und ihrer Arbeit eine wichtige Rolle einnehmen. »Streitbar«, das meint in diesem Zusammenhang, die eigene Position zu formulieren und zur Diskussion zu stellen, einen kritischen Austausch und damit eine Debatte anzustoßen. Es meint, dass Positionen miteinander ins Gespräch und Meinungen in Austausch kommen, ohne zum aufmerksamkeitsheischenden oder marktkonformen Schlagwort kondensiert worden zu sein.

Im Vorfeld der Veranstaltung entstehen oft Texte, die im Hammer, oder dem Blog der Alten Schmiede nachgelesen werde können. Ein Großteil der Veranstaltungen wird gemeinsam mit dem Literaturforum Leselampe (Salzburg) konzipiert und in Wien sowie in Salzburg durchgeführt.

Ins Gespräch kamen bisher etwa Daniel Wisser, Rosemarie Poiarkov (Wien), Tanja Paar (Salzburg) über »Literatur und Einfühlung«; Andrea Winkler, Helmut Neundlinger über »Die andere Seite der Entfremdung«; Margit Schreiner, Gertraud Klemm (Wien), Sabine Scholl (Salzburg) über »Literatur und Hilflosigkeit«.


aus dem archiv

Was bringt Autor*innen zum Schreiben? Die Gründe sind vielfältig – einer davon ist möglicherweise Hilflosigkeit: Hilflosigkeit angesichts der Beobachtung, was alles nicht gesagt werden kann in und außerhalb von Literatur. Margit Schreiner, Gertraud Klemm und Sabine Scholl haben auf Einladung der Alten Schmiede und dem Literaturforum Leselampe (Salzburg) Texte zu dem Thema »Literatur gegen Hilflosigkeit?« verfasst und diese in je einer Veranstaltung in Wien und Salzburg diskutiert. Gertraud Klemms Text finden Sie hier, die Texte von Margit Schreiner und Sabine Scholl im Hammer 108.
Mehr ...

StreitBar: Getraud Klemm, Margit Schreiner, 6.10.2020