ö1 – radiophone werkstatt

Radio hört man meist nebenbei, alleine, im Auto oder mit Kopfhörer auf den Ohren. Das gemeinsame Hören von Audioproduktionen schafft nicht nur eine besondere Konzentration auf den Hörsinn, es ermöglicht auch den Austausch über das Gehörte, untereinander und mit den Radiokünstler*innen, Mitwirkenden.

Viermal im Jahr stellt Andreas Jungwirth radiophone Werke vor, Hörspiele, Features und Kunstradio-Produktionen aus der Werkstatt von Ö1, und bespricht sie mit Gästen und Publikum. Seit es digitale Aufnahme- und Verarbeitungsmöglichkeiten gibt, ist die Audioproduktion aber nicht mehr ausschließlich an Rundfunkanstalten gebunden. Dem trägt auch die radiophone Werkstatt Rechnung und widmet sich einmal im Jahr dem Ö1 Kurzhörspielwettbewerb Track5 und somit der freien Hörspielszene.

Andreas Jungwirth, Reihenkurator


in Kooperation mit Ö1

zum weiterlesen: hör!spiel! festival

Die akustische Poesie von Katalin Ladik entsteht zu einem nicht unbeträchtlichen Teil als Vertonung eigener und »fremder« Arbeiten visueller Poesie. Für den Kurzfilm O-pus, eine Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler und Autor visueller Poesie Attila Csernik und dem Filmemacher Imre Póth aus dem Jahr 1972, überführte sie die bewegten Buchstaben-Arrangements des Films in eine graphische Partitur, die sie anschließend stimmlich interpretierte. Ein frühes Beispiel für die produktive Wechselwirkung verschiedener künstlerischer Medien im Werk von Katalin Ladik.
Am Mittwoch, 16.3., ist Katalin Ladik beim Festival Hör!Spiel! live zu hören.
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Am Montag, 14.3., stellen das Kölner Trio sprechbohrer und Florian Neuner das gemeinsame Projekt »Autorenmusik« vor, das seit 2016 Autor*innen und Komponist*innen einlädt, für die drei phonetischen Stimmen der sprechbohrer in enger Zusammenarbeit mit den Interpret*innen sprachmusikalische Werke zu schreiben. Die Ausgangslage und Hintergründe des Projektes schildert dieser Text von Florian Neuner.
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Das Hörspielschaffen von Friederike Mayröcker war ab Mitte der 80er Jahre von einer intensiven künstlerischen Zusammenarbeit mit dem Regisseur Klaus Schöning geprägt. Anlässlich des Hörspielporträts von Friederike Mayröcker am 6. März & 7. März ist hier ein Essay von Schöning nachzulesen, der die Offenheit und Tiefe der Auseinandersetzung mit Hörspiel als Kunstform und deren Ausprägung bei Friederike Mayröcker im Speziellen deutlich macht.
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Wege zum Hörspiel

Blog, 28. Februar 2021
Aus Anlass des Hör! Spiel! Festivals 2021 schreiben Autor*innen und Regisseur*innen über ihre Wege zum Hörspiel und über mediale Charakteristika der Kunstform.
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vergangene veranstaltungen