programm
Dicht-Fest
104. AUTOR*INNENPROJEKT
Die Gedichte von Franziska Raimund (*1944) halten ihre Türen offen und ermöglichen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Gesammelte Erinnerungen und Beobachtungen, die mal im hellen, mal im dunklen Licht poetische Bilder und Atmosphären erzeugen.
Daniel Böswirths (*1968) Gedichtband, bestehend aus Graphikarbeiten und Wortkunstwerken, ist voller Dynamik, Rhythmik, Schwung und Tiefenschärfe. Ein wundersames wortspiel- und klanggetränktes Bestiarium unbändiger Lust an schwarzem Humor.
Renate Silberers (*1975) Gedichte sind auf den Spuren des Unzugänglichen. Auf der Suche nach dem Stadium des »Davor«. Traumhaftes, Märchenhaftes und Sich-Wandelndes wird sichtbar und hörbar und das in ganz feinen sprachlichen Nuancen.
Es sind wundersame Gemische von erfundenen, erträumten und realen Erfahrungsräumen und Gedanken, die in den Gedichten von E. A. Richter (*1941) ihre Natur entwickeln. Ein Ich, das bereit ist, durch sämtliche poetische Räume und Zeiten zu streifen.
Augusta Laar (*1955) setzt mit ihrem neuen Gedichtband ihre poetisch-musikalische Erforschung der Nacht und der vielfältigen Schlaf-, Wach- und Halbschlafzustände fort. Dabei entstehen grenzüberschreitende hypnotische Klang-Bild-Atmosphären.
Gerhard Altmanns (*1966) Gedichtband, mit Fotografien von Manfred Horvath, ist eine Liebeserklärung an eine Region, an eine Landschaft, die sich in der Wahrnehmung eines Ichs spiegelt und so zu einer poetischen Verwebung von Innen und Außen wird.
S. Insayif
Semier Insayif, *1965; Autor, Literaturvermittler; zuletzt: ungestillte blicke. oder vom bebildern eines kopfes und beschriften desselben (2022).