aus dem blog

Eine Gedichtefahrt Richtung Dichterloh, Mai 2021

Jedes Gedicht ist anders. In jedem Gedichtband ist jedes Gedicht ein neues Gedicht. Das einzelne Gedicht ist das Zentrum jedes Gedichtbands. Mit jedem Gedicht beginnt eine Welt. Die folgende kleine Serie stellt jeden Gedichtband, aus dem bei Dichterloh (4.5.–11.5.2021) gelesen wird, anhand eines Gedichtes vor.
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Dichterloh-Nachlese

Blog, 10. Februar 2021
Das Dichterloh-Festival gab im Jänner 2021 einen reichhaltigen und weit aufgefächerten Einblick in die Lyrik der Gegenwart. Beteiligt waren zwanzig Dichter*innen aus zehn Ländern. Kurator Michael Hammerschmid blickt zurück auf die Festivaltage.
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dichterloh 4.–11. Mai 2021

der Hammer 88

Lyrikfestival Dichterloh 2017

April 2017

Glühende Sprachmaterie in vielfältigsten Formungen und Brechungen

Dichterloh, das zum zweiten Mal und alternierend zum mehrwöchigen Lyrik-Festival Poliversale stattfindende Lyrik-Kurzfestival der Alten Schmiede, lädt im April 2017 wieder zu vier der Vielfalt der Dichtkunst gehörenden Abenden ein: 10 Dichterinnen und Dichter aus Russland, Italien, der Schweiz sowie aus Deutschland und Österreich lesen aus ihren jüngsten Gedichtbänden und geben die Möglichkeit, gegenwärtige Dichtung in unterschiedlichen und einmaligen Konstellationen zu erleben.

Und wieder zeigt sich, dass die Dichtkunst seit den frühsten, dichterischen Überlieferungen der Antike einen menschheitsweiten Radius umfasst, empfindungsgenau Nuancen zur Sprache bringen kann, was angesichts der populistischen Sprachverarmung der jüngeren und jüngsten politischen Entwicklungen ein hohes Gut darstellt. Sie zählt also sowohl ästhetisch als auch in diesem gesellschaftspolitischen Kontext zu den interessantesten Ausdrucksformen, die es entgegen den um sich greifenden einschneidenden Gleichmachungstendenzen wahrzunehmen und zu fördern gilt, was nicht zuletzt neue Zugänge zu einem der wohl ungewöhnlichsten Instrumente des Welt- und Selbstverständnisses ermöglicht: zur Sprache und ihrer, ja: unserer Dichtung. Sie sind in diesem Sinne herzlich eingeladen, die Gedichte von Ferdinand Schmatz, Ilma Rakusa, Erwin Einzinger/Hans Eichhorn, Klaus Merz, Oleg Jurjew, Sara Ventroni, Franz Dodel, Antonie Schneider und Norbert Hummelt kennenzulernen sowie die Ausstellung der Scripturen-Bilder von Angelika Kaufmann in der Alten Schmiede anzusehen und weiters mit den poetischen Reaktionen der vier Sprachkunst-Studierenden der Universität für angewandte Kunst, Timo Brandt, Luca Manuel Kieser, Anna-Sophie Fritz und Katharina Pressl, die sie im Anschluss an die Werk-Lesung Norbert Hummelts vorstellen werden, eine ganz junge Generation an Dichterinnen und Dichtern kennenzulernen ...

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