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Hammer & Amboss 50 Jahre Alte Schmiede. Praxis einer Möglichkeitsform
Herausgegeben von Kunstverein Alte Schmiede
120 Seiten, 20 x 26 cm, Klappenbroschur ISBN 978-3-85449-683-0 25,00
erhältlich im gut sortierten Buchhandel oder über info@alte-schmiede.at

Im Juni 1975 fanden die ersten Literaturveranstaltungen im Programm der Alten Schmiede statt, im Oktober 1976 die ersten Musikveranstaltungen. Zu den lesenden Autor*innen der ersten Veranstaltungswochen zählten etwa Ilse Aichinger, Peter Rosei und Barbara Frischmuth - unter den ersten Auftretenden der Musikwerkstatt waren beispielsweise Anestis Logothetis, Günter Kahowez und Thomas Pernes.

Das Programmarchiv der Jahre 1975-2025 finden Sie nun hier in digitalisierter Form.

Saison 1975/76

Saison 1975/76

Saison 1976/77

Saison 1976/77

Saison 1977/78

Saison 1977/78

Saison 1978/79

Saison 1978/79

Saison 1979/80

Saison 1979/80

Saison 1980/81

Saison 1980/81

Saison 1981/82

Saison 1981/82

Saison 1982/83

Saison 1982/83

Saison 1983/84

Saison 1983/84

Saison 1984/85

Saison 1984/85

Saison 1985/86

Saison 1985/86

Saison 1986/87

Saison 1986/87

Saison 1987/88

Saison 1987/88

Saison 1988/89

Saison 1988/89

Saison 1989/90

Saison 1989/90

Saison 1990/91

Saison 1990/91

Saison 1991/92

Saison 1991/92

Saison 1992/93

Saison 1992/93

Saison 1993/94

Saison 1993/94

Saison 1994/95

Saison 1994/95

Saison 1995/96

Saison 1995/96

Saison 1996/97

Saison 1996/97

Saison 1997/98

Saison 1997/98

Saison 1998/99

Saison 1998/99

Saison 1999/2000

Saison 1999/2000

Saison 2000/01

Saison 2000/01

Saison 2001/02

Saison 2001/02

Saison 2002/03

Saison 2002/03

Saison 2003/04

Saison 2003/04

Saison 2004/05

Saison 2004/05

Saison 2005/06

Saison 2005/06

Saison 2006/07

Saison 2006/07

Saison 2007/08

Saison 2007/08

Saison 2008/09

Saison 2008/09

Saison 2009/10

Saison 2009/10

Saison 2010/11

Saison 2010/11

Saison 2011/12

Saison 2011/12

Saison 2012/13

Saison 2012/13

Saison 2013/14

Saison 2013/14

Saison 2014/15

Saison 2014/15

Saison 2015/16

Saison 2015/16

Saison 2016/17

Saison 2016/17

Saison 2017/18

Saison 2017/18

Saison 2018/19

Saison 2018/19

Saison 2019/20

Saison 2019/20

Saison 2020/21

Saison 2020/21

Saison 2021/22

Saison 2021/22

Saison 2022/23

Saison 2022/23

Saison 2023/24

Saison 2023/24

Saison 2024/25

Saison 2024/25

programm

Donnerstag, 2. Juli

Sprache als Bad Bank und Währung

144. AUTOR*INNENPROJEKT

19:00
Ann Cotten Projektkonzeption, Moderation
Ilse Kilic
Kai Pohl
Kristin Schulz
Lesungen, Gespräch zur literarischen Designpolitik

Das Symposium ORDNUNG UND EFFIZIENZ (2.–4.7.) befasst sich mit praktizierten Avantgarden und ihrer theoretischen Erfassung: »Wogegen richtet sich eine Avantgarde? Das Ende des Kalten Krieges versetzte die Schreibenden der eigenen Freiheit, die sich ›herausgenommen werden muss‹ (Bert Papenfuß), in eine gemeinsame Posthistoire – und auch sie wird momentan Historie. Zeit für eine Reflexion, um Taktiken gegen die Vereinzelung in der Diktatur des Markts ebenso wie gegen die Fürsorge einer unzeitgemäßen Bevormundung abzugleichen, damit ästhetische Codes auf ihre Resilienz geprüft werden können.« (A. Cotten)
Dem Auftakt in der Alten Schmiede folgen eine Abendveranstaltung am 3.7. (Einbaumöbel, IX., Stadtbahnbogen 97) und ein ganztägiges Symposium am 4.7. (»Assoziation zum Blauen Laub«, III., Dannebergplatz 11). Programmdetails unter diesem Link.

Ann Cotten, *1982; Mithg. der Zeitschrift Triëdere für Literatur und Theorie; PhD-Projekt »Misuseability. Vorarbeiten zu einer Ästhetik, die auch für Nichtmenschen funktioniert«. Zuletzt u.a.: Poller. Idyllen (2026).

Ilse Kilic, *1958; Prosa, Lyrik, Songs, Zeichnungen, Filme; Zeitschriftenherausgeberin und Verlegerin gem. mit Fritz Widhalm. Zuletzt (u.a.): Alter Ego. Mutprobe mit Zugaben (2025).

Kai Pohl, *1964 in Wittenburg, lernte Zerspanungsfacharbeiter und arbeitete unter anderem als Heizer, Kraftfahrer, Bühnenmaler und Regieassistent, bevor er von 1996 bis 2000 ein Studium Kommunikationsdesign an der FHTW Berlin absolvierte. 2006 gründeten Kai Pohl und Alexander Krohn den Verlag Epidemie der Künste. Pohl ist Herausgeber der Literaturzeitschrift floppy myriapoda sowie zahlreicher Lyrik-Anthologien wie z.B. der Reihe Schock Edition, Redaktionsmitglied der Zeitschrift Abwärts! und als Grafikdesigner tätig. Zuletzt erschien Sterne über Astrachan. 100 Gedichte im Autumnus Verlag. 
Eine Cut-up-Rundschau gegenwärtiger Lyrikproduktion lieferten Kai Pohl, Kristin Schulz, Clemens Schittko und Katja Horn mit dem Buch Fünfzigtausend Anschläge. Schwarzbuch der Lyrik (Berlin: Distillery Press 2016). Ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Gegenwartssprachanalyse leistete das immer wieder fortgesetzte kollektive Langgedicht Who's who. https://edk.pappelschnee.de/

Kristin Schulz *1975 in Jena, ist Literatur- und Theaterwissenschaftlerin, Übersetzerin und Produzentin von Primärliteratur. Sie promovierte zu Heiner Müller und ist mit für die Heiner Müller-Werkausgabe, die Edition MÜLLER MP3. Tondokumente 1972–1995 und die Herausgabe mehrerer Texte von und über Thomas Brasch verantwortlich. Sie schreibt für Bühne und Komposition, Kinderbücher, Prosa und Lyrik.