programm

Montag, 15. Juni
Universität Wien, I., Universitätsring 1, Stiege 9 Hörsaal 32

Ernst-Jandl-Dozentur für Poetik 2026: Franz Josef Czernin

JANDL-POETIKDOZENTUR

15./16./18.6.
Ernst-Jandl-Dozentur für Poetik 2026: Franz Josef Czernin
Zwei Vorlesungen und ein Konversatorium zum Thema Poetische Zeichen, auch in Dante Alighieris »Commedia«

19:00
Universität Wien, I., Universitätsring 1, Stiege 9 Hörsaal 32
Franz Josef Czernin 1. Vorlesung
Thomas Eder MODERATION

Franz Josef Czernin zu seinen Vorlesungen: »Seit einigen Jahren verwandle ich Canti von Dante Alighieris Divina Commedia in Gedichte deutscher Sprache. Dantes Werk, aber auch mein Umgang mit diesem, ist dabei für mich auch eine Möglichkeit, zu klären zu versuchen, in welchem Sinn Poesie zu Erkenntnissen führen kann. In meinen beiden Vorlesungen werde ich deshalb – von Dantes Werk ausgehend – einige Vorschläge dazu machen, was durch ästhetische Zeichen vermittelt sein kann und was bestimmte Vermittlungen für unseren Begriff von Poesie und für deren Rezeption bedeuten können.«
Eingebunden sind die beiden Vorlesungen von Franz Josef Czernin in die Semestervorlesung von Thomas Eder, die einem grundlegenden Konzept der Literatur- und Sprachwissenschaft nachspürt: Phänomen und Logik der Zeichen aus unterschiedlichen Perspektiven.

T. Eder

Franz Josef Czernin, *1952. Gedichte (u.a. Sonett-Sammlungen), Essays, literaturkritische Schriften, Aphorismen. Zuletzt: Commedia. Verwandlungen nach Dante (erste Teilpublikation; 2024); Ein anderes Licht? Metaphern und Literatur (2025).

Thomas Eder, *1968; Literaturwissenschaftler, Referatsleiter im Bundeskanzleramt. Zuletzt u.a.: Wiener Kreis und Wiener Gruppe (Hg. mit K. Kókai, 2024); siehe auch 26.5.

ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Bundeskanzleramt/Sektion Kunst und Kultur, dem Institut für Germanistik der Universität Wien und der Gesellschaft zur Erforschung von Grundlagen der Literatur
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