programm
Christian Steinbacher
Poesie ist für Christian Steinbacher wesentlich die Suche nach der richtigen Form. Auch in seinem neuen Gedichtband unterzieht der Autor den literaturgeschichtlich verbürgten Formenkanon einer Neubelebung und lustvoll-kritischen Revision, indem er seine Einsichten zum Stand der Poesie mit luziden Zustandsbeschreibungen unserer Gegenwart verquickt. Entstanden sind dabei Gedichte als Einladung zum Über-, Neu- und Umschreiben des zuvor schon einmal Gedachten, Gesagten, Geschriebenen, als Einspruch gegen das Festgefügte und die herrschenden Verhältnisse.
F. Huber
Christian Steinbacher, *1960; zuletzt: Tanz der Rollvenen. Umschriften auf die Trios der Scherzi in den Symphonien Anton Bruckners (2024).
Florian Huber, *1981, Autor, Wissenschaftler, Lektor im Czernin Verlag. Zuletzt (u.a.): der schreiber schreibt. Heimrad Bäckers ›nachschrift‹ (2022).