programm
Werkporträt Felix Philipp Ingold
POESIE, ÜBERSETZUNG, PROSA
Lesung, Gespräch zu jüngsten Veröffentlichungen
Philologische Genauigkeit, umfassende kulturgeschichtliche Bildung, eine hohe Empfindlichkeit und Empfänglichkeit für das einzelne Wort und eine darauf gründende Spiritualität des Gedichteten und Geschriebenen machen Felix Philipp Ingold zu einer herausragenden Persönlichkeit der deutschsprachigen Literatur. Seine weit ausgreifende Tätigkeit als Übersetzer aus dem Russischen, dem Tschechischen und dem Französischen erweisen ihn in Verbindung mannigfacher Herausgeberschaft und einer intensiven Kulturpublizistik als vitale Drehscheibe europäischer Dichtung. Nach einem Werkporträt im Jahr 2018 rekapituliert dieser Abend nun Felix Philipp Ingolds fortdauernde Produktivität der letzten Jahre in den Bereichen Dichtung, Prosa und Übersetzung.
Felix Philipp Ingold, *1942 in Basel, lebt in Zürich. Autor, Publizist, Übersetzer, Herausgeber. Em. Ordinarius für Kultur- und Sozialgeschichte Russlands an der Universität St. Gallen – zuletzt u.a. die umfassende Studie: Paris als Exil. Die Einwanderung aus Rußland 1910 bis 1940 (2025). Zur jüngeren Prosa zählen: Direkte Rede (2016); Die Blindgängerin (2018); Die Zeitinsel (2022).
Erich Klein, *1961. Übersetzer, Literaturkritiker, Publizist. Zuletzt u.a.: Jewgenij Chaldej. Fotograf der Befreiung (Hg. mit M. Patka, 2021).
Andreas Puff-Trojan, *1960; Professor für Literaturwissenschaft an der Universität München, Buchautor, Kulturjournalist.