programm

Montag, 5. Oktober

Werkporträt Elfriede Czurda

19:00
Elfriede Czurda Hörspielvorführung, Kurzlesung, Gespräch
Florian Huber Lob der Bastelei: Elfriede Czurdas poetischer Ordnungssinn
Christian Steinbacher Vom Aufmischen ins Unreine Zu Elfriede Czurdas Gedichten
Leonie Ziem literarische Respondenz zum Werk Elfriede Czurdas

Seit den 1970er Jahren schreibt Elfriede Czurda an einem vielgestaltigen Werk, das die Errungenschaften der experimentellen und konkreten Dichtung aufgegriffen hat, ohne sie jemals zum Prinzip zu erheben. Zu groß ist die Skepsis der Autorin gegenüber tradierten Ordnungen und ihrer oft verborgenen Kehrseite. In Prosa, Lyrik und Hörstücken setzt sie sich kritisch mit den Verflechtungen von Geschlecht, Macht und Gesellschaft auseinander, die an diesem Abend in kommentierten Lesungen und im Gespräch mit der Autorin verhandelt werden.

F. Huber

Elfriede Czurda, *1946 in Wels, lebte 1980–2007 in Berlin, heute in Wien. Prosa, Essays, Gedichte, Hörtexte, visuelle Arbeiten, Übersetzungen, Herausgeberschaften; Realisation von Autor*innenprojekten in der Alten Schmiede. 2008 Würdigungspreis für Literatur der Republik Österreich. Zuletzt (u.a.): dunkelziffer (2011); Buch vom Fließen und Stehen. Überschreibungen (2014).

Florian Huber, *1981, Autor, Kulturwissenschaftler. Zuletzt u.a.: der schreiber schreibt. Zu Heimrad Bäckers »nachschrift« (2022).

Christian Steinbacher, *1960, lebt in Linz. Autor, Herausgeber, Kurator. Zuletzt (u.a.): An einen Spruchpiloten. Arbeiten zu und mit Hans Arp (2026).

Leonie Ziem, *1999 in Berlin, studiert derzeit Sprachkunst in Wien. Prosa, Hörspiele, Texte für Film und Theater; Kind aus Seide (UA 2027).

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