programm

Dienstag, 22. Juni

Leopold Federmair & Olga Martynova: Zur Zukunft des Romans

GESELLSCHAFTSRÄUME DER LITERATUR

17:00
Konferenz auf Basis vorangehender Korrespondenzen:
Leopold Federmair
Olga Martynova
unter Beteiligung von
Robert Stripling
Anna Weidenholzer
und der Supervision durch
Ferdinand Schmatz
Kurt Neumann KONZEPT, REDAKTION UND MODERATION

Zwei Autoren und zwei Autorinnen unterschiedlicher literarischer Ausrichtung und Herkunft, aus verschiedenen Autorengenerationen kommen zusammen, um auf der Grundlage ihrer vorangegangenen Korrespondenzen eine Sache zu besprechen, die sie alle (und nicht nur sie) angeht: Die Zukunft des Romans. Anfangs der Korrespondenz zwischen Olga Martynova und Leopold Federmair kristallisierten sich zwei unterschiedliche Positionen heraus: Verteidigung der sozialen Erzählungen und Bestehen auf einer antisozialen Bestimmung von Literatur. Sind die beiden Positionen am Ende vereinbar? Es erwies sich als höchst anregend, dass sich zwei Jüngere ins Gespräch einschalteten, Anna Weidenholzer und Robert Stripling. Ferdinand Schmatz analysiert »von außerhalb« Gesamtheit und Details des Projektes.

Leopold Federmair, *1957; lebt seit 2006 in Hiroshima. Schriftsteller, Essayist, Kritiker. Übersetzungen aus dem Französischen, Spanischen und Italienischen. Zuletzt: Die lange Nacht der Illusion. Roman (2020).

Olga Martynova, *1962 in Sibirien, aufgewachsen in Leningrad; 1991 Umzug nach Deutschland, lebt in Frankfurt am Main. Sie schreibt Gedichte (auf Russisch), Essays und Prosa (auf Deutsch), zuletzt erschienen: Der Engelherd. Roman (2016); Über die Dummheit der Stunde. Essays (2018).

Robert Stripling, *1989 in Berlin, lebt in Frankfurt am Main. Theaterarbeit, Soundinstallationen, Lesungsorganisator. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften. Verpasste Hauptwerke. Zitatmontage (2018); Unter Stunden. Album I (2021).

Anna Weidenholzer, *1984, lebt in Linz und Wien. Seit 2009 literarische Veröffentlichungen, zuletzt die Romane Weshalb die Herren Seesterne tragen (2016), Finde einem Schwan ein Boot (2019).

Ferdinand Schmatz, *1953 in Korneuburg, freier Schriftsteller, 2012–2020 Vorstand des Instituts für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Zuletzt erschienen u.a. Dichtung für alle. Wiener Ernst-Jandl-Vorlesungen zur Poetik (F. Schmatz, B. Kronauer, A. Nitzberg, 2013); das gehörte feuer. orphische skizzen (2016).

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