programm
Dicht-Fest
104. AUTOR*INNENPROJEKT
In Daniel Böswirths (*1968) Gedichtband, bestehend aus Graphiken und liedhaft dialektalem Sprachschauer mit schwarzem Humor, wird »dees goidane weana heaz« untersucht. Ein kritisch-lustvolles Spiel mit dem poetischen Kuriositätenkabinett von Wien.
Regina Hilbers (*1970) neuer Gedichtband ist ein lyrischer Roadtrip durch Chiles Landschaften, Städte, Geschichte, Politik, Poesie und somit nicht nur von Süd nach Nord, von West nach Ost, sondern auch in die kulturellen Schichten und Identitäten des Landes.
In 17 Gedichten reist Peter Clar (*1980) durch Südengland. Es ist ein Begegnen mit der Landschaft, mit seinen Orten und Figuren aus der Geschichte und der Literatur, mit intertextuellen Bezügen und Zitaten, mit einem Du, mit sich selbst, dem Leben und dem Tod.
Julia Costas (*1989) lyrische Texte kreisen um das Phänomen und das Wort »Beben« in seinen verschiedensten Bedeutungen: um das Naturphänomen und um Erschütterung in einem Individuum sowie in einem gesellschaftlichen Ganzen.
Es sind 7 x 8 Gedichte, die, von Benedikt Steiner (*1990) als intensive Sprachspuren komponiert und gezogen, sowohl skulptural als auch klanglich Eindrücke einer vibrierenden Unmittelbarkeit erzeugen. Poesie als ein Erkenntnisprozess im Denken, Fühlen und Er/finden.
Die Gedichte von Valerie Melichar (*1982) eröffnen ein Neben- und Miteinander unterschiedlichster Kreaturen, Atmosphären und Motive, die so alltäglich wie märchenhaft, so liebevoll wie ironisch zu einer poetischen Weltwahrnehmung ver/führen.
S. Insayif
Semier Insayif, *1965; Autor, Literaturvermittler; zuletzt: vom auf horchen und zu fallen. Gedichte (2025).