programm

Montag, 6. Februar

Literaturhaus Graz zu Gast: Deutsch-österreichisches Feingefühl

19:00
Insa Wilke und Klaus Kastberger im Gespräch mit:
Clemens J. Setz
Ulrike Draesner

Die deutsche Literaturkritikern Insa Wilke und der österreichische Germanist Klaus Kastberger im Gespräch über Unterschiede, Gemeinsamkeiten, gegenseitige Vorurteile und alles, was zwischen der österreichischen und deutschen Gegenwartsliteratur steht. Wie sind diese beiden literarischen Welten geprägt? Woher kommen und wer entscheidet heute über solche Zuschreibungen? Oder sind diese nationalen Bestimmungen ohnehin nur noch Schnee von gestern, und wir befinden uns längst in einem gemeinsam-europäischen literarischen Raum?

K. Kastberger

Insa Wilke, *1978 in Bremerhaven, Literaturkritikerin, Mitglied verschiedener Jurys u.a. Ingeborg-Bachmann-Preis.
Klaus Kastberger, *1963 Germanist, Literaturkritiker. Seit März 2015 Professor für Neuere deutschsprachige Literatur am Franz-Nabl-Institut der Universität Graz und Leiter des Literaturhauses Graz. Juror beim Bachmannpreis. Demnächst erscheint: Alle Neune. Zehn Aufsätze zur österreichischen Literatur (Sonderzahl 2023).

Clemens J. Setz, *1982, Romane, Erzählungen, Essays, Gedichte, Theatertexte. Zuletzt: Die Bienen und das Unsichtbare (2020); Georg-Büchner-Preis 2021.

Ulrike Draesner, *1962 in München, Dichterin, Prosaautorin, Essayistin. Seit 2018 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zuletzt: hell & hörig. Gedichte 1995–2000 (2022).

Im Rahmen von mitSprache 2023: WIR. INKLUSIV. EXKLUSIV. finden zwei (Austausch-)Veranstaltungen des Literaturhauses Graz und der Alten Schmiede statt. Die Alte Schmiede ist am 16. Februar zu Gast in Graz.

gefördert vom Bundeskanzleramt