programm
Dienstag, 1. Dezember
Ich ist eine Andere
19:00
Rasha Habbal
Die letzte Frau
Gedichte. Aus dem Arabischen von Anke Bastrop u. Filip Kamierczak
Verlagshaus Berlin
Verlagshaus Berlin
Kholoud Charaf
Ein Tagebuch, das nichts mit mir zu tun hat
Roman. Aus dem Arabischen von Kerstin Wilsch. Pfaueninsel Verlag
Kirstin Breitenfellner
MODERATION
Bildstark und meist an ein lyrisches Du gerichtet thematisieren die Gedichte von Rasha Habbal Körperlichkeit und Intimität genauso wie politische Unterdrückung und Gewalt. Die Ereignisse in Syrien seit 2011 bilden dabei einen Hintergrund, der nicht auszublenden ist: »Du schläfst / hast vergessen, dass Krieg weiblich ist«.
Schon als Mädchen hatte sich Kholoud Charafs in Syrien aufgewachsene Ich-Erzählerin gewünscht, von zu Hause wegzulaufen. Im Angesicht des Bürgerkriegs wird der Wunsch zur »bitteren Wirklichkeit«. Komplexe Fragen von Identität, Trauma, innerem und äußerem Exil verwebt die Autorin zu einem vielstimmigen, poetisch grundierten Roman.
Schon als Mädchen hatte sich Kholoud Charafs in Syrien aufgewachsene Ich-Erzählerin gewünscht, von zu Hause wegzulaufen. Im Angesicht des Bürgerkriegs wird der Wunsch zur »bitteren Wirklichkeit«. Komplexe Fragen von Identität, Trauma, innerem und äußerem Exil verwebt die Autorin zu einem vielstimmigen, poetisch grundierten Roman.
Rasha Habbal, *1982 in Hama (Syrien), lebt als Dichterin, Prosaautorin in Trier; Die letzte Frau ist ihr erstes Buch in dt. Übersetzung.
Kholoud Charaf, *1981 in Al-Mojaimr (Syrien), lebt als Dichterin, Kunstkritikerin, Publizistin, Aktivistin in Graz. Zuletzt: Mit all meinen Gesichtern. Gedichte (2024).
Kirstin Breitenfellner, *1966, lebt als Autorin und Literaturkritikerin in Wien.