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programm

Dienstag, 26. Januar 2021

Verdichtete Natur-, Gesellschafts- und Seelenkunde

DICHTERLOH

19:00
Kurt Aebli En passant Wolfbach Verlag
Angelika Rainer Seelen Haymon Verlag
Michael Hammerschmid KONZEPT UND MODERATION

Die Gedichtbände des Abends weisen einen ins Elementare gehenden Bezug zur Natur und ihren Erscheinungen auf. Kurt Aebli lotet in seinen Gedichten die Verhältnisse von Fremdheit und Vertrauen, von Bedrohung und Gewissheit sowie von Reflexion und Meditation fein nuanciert aus, während sich Angelika Rainers Gedichte den Seen als Spiegel-Kosmen der Seele und Existenz widmen, darunter auch ein längeres Narziss-und-Echo-Poem.

M. Hammerschmid

Kurt Aebli, *1955 in Rüti/Schweiz, veröffentlichte seit 1983 acht Gedicht- und sieben Prosabände, lebt in Nenzingen/Deutschland. Bücher (Auswahl): Tropfen. Gedichte (2014); Königliche Fahrt. Gedichte (2017).

Angelika Rainer, *1971 in Lienz, lebt als Dichterin und Musikerin der Musicbanda Franui in Wien. Bücher: Luciferin (2008); Odradek (2012).

Michael Hammerschmid, *1972, Dichter und Autor von u.a. Liedern, Hörspielen und Essays sowie Lehrbeauftragter am Institut für Sprachkunst (Universität für angewandte Kunst Wien), lebt in Wien. Auszeichnungen (u.a.): Reinhard-Priessnitz-Preis 2009, Förderpreis zum Heimrad-Bäcker-Preis 2015, Josef Guggenmos-Preis 2018; Zuletzt: Nester. Gedichte (2014); Schlaraffenbauch. Gedichte (2018); Tous les mots en main. Poésies (dt.-frz., 2020).

11.–26.1. Lyrikfestival Dichterloh

Woher kommen Gedichte? Woher beziehen sie ihre Energie? Wohin wagen sie sich? Welche Mittel verwenden sie, und wie verwenden sie diese? Mit welchen Biographien, Zeiten, Gesellschaften und Kulturen treten sie in Beziehung? Welche Kritik formulieren sie und welche Utopien realisieren sie? Und was machen sie mit uns und mit unserer Sprache? 20 DichterInnen aus zehn verschiedenen Ländern eröffnen beim diesjährigen Dichterloh-Festival Perspektiven auf diese und weitere Fragen.

Michael Hammerschmid

Konzept, Moderation und Programmtexte


Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung Pro Helvetia