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Donnerstag, 12. Februar 2026

Ilija Trojanow über José Rizal

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Die Veranstaltung musste leider kurzfristig abgesagt werden und wird am Freitag, 6.3., um 19.00 nachgeholt.

Die Reihe Zirkulierende Lektüren widmet sich am 18.3. José Rizals Noli me tangere. Begrenzte Teilnahme: Anmeldung bis 16.3. unter anmeldung@alte-schmiede.at


19:00
Ilija Trojanow über
José Rizal Noli me tangere Roman (1887) Suhrkamp Verlag, 2025

José Rizals Noli me tangere gilt als philippinisches Nationalepos und als einer der frühesten literarischen Texte, die das Kolonialsystem kritisieren. Der Roman erschien 1887 während der spanischen Kolonialzeit, neun Jahre später wurde Rizal wegen Anstiftung zur Rebellion hingerichtet. Noli me tangere begleitet die Hauptfigur des jungen Ibarra, der nach einem längeren Aufenthalt in Europa auf die Philippinen zurückkehrt. Ibarras Vorhaben, seine Jugendliebe zu heiraten und eine Schule zu gründen, scheitern an den sozialen Verhältnissen, die das Land unter spanischer Herrschaft prägen. Die deutsche Neuausgabe bietet die Gelegenheit, einen der wichtigsten Texte des globalen Südens zu entdecken.

José Rizal, (1861–1896); Schriftsteller und Arzt. Studium in Madrid, 1892 Rückkehr auf die Philippinen, Verbannung in die Provinz Zamboanga, wo er eine Schule und ein Krankenhaus gründete. José Rizal gilt als Leitfigur der philippinischen Unabhängigkeitsbewegung.

Ilija Trojanow, *1965, Romancier, Verfasser politischer Sachbücher, Übersetzer. Zuletzt u.a.: Tausend und ein Morgen. Roman (2023).